Evangelische Jugend im Kirchenkreis Altholtstein

 

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Achtung! Ab sofort ist die Kirchentags-App zum Download bereitgestellt und auch das Programm vom Kirchentag 2017 ist online zu sehen auf www.Kirchentag.de ! Viel Spaß beim Schmökern! Achtung!

Liebe Kirchentagsbegeisterte!

Du siehst mich.

Ein Satz aus dem 1. Buch Mose. Ein Satz, der mir sagt: Gott sieht mich. Von Gott werde ich wahrgenommen. In Gottes Augen bin ich wertvoll.

Das ist eine wunderbare Botschaft: Ich darf darauf vertrauen, dass Gott mich liebevoll anguckt und wertschätzt.

In einer Welt, in der Egozentrik und Ignoranz zunehmen, ist das eine wichtige Erkenntnis: Gott ist anders. Gott guckt nicht weg. Gott sieht mich. Gott nimmt mich und meine Sorgen ernst. Gott ist für mich da.

Daraus kann ich Kraft schöpfen, um auch andere Menschen wahrzunehmen, zuzuhören und
Gemeinschaft zu leben.

Der Kirchentag in Berlin und Wittenberg möchte uns ermutigen mit offenen Augen unseren Lebensweg zu gehen. Er möchte Kraft geben, um gemeinsam die Probleme und Fragen unserer Zeit anzugehen.

In Gottesdiensten, Bibelarbeiten, Vorträgen, Podien und Workshops wird es um "Demokratie und Solidarität", "Klimawandel" "Frieden" und vieles mehr gehen.

Melden Sie sich an und seien Sie dabei, wenn 100 000 Christinnen und Christen drängende Fragen unserer Zeit diskutieren, ausgelassen feiern, Gott loben und singen!!!

Der Kirchenkreis Altholstein organisiert An- und Abreise, Unterbringung im Gemeinschafts- oder Privatquartier und die Dauerkarte, die die Teilnahme an sämtlichen Veranstaltungen und dem öffentlichen Personennahverkehr ermöglicht.
Der Anmeldebogen ist auf der Website des Jugendwerks unter folgendem Link zu finden: http://www.jugendwerk-altholstein.de/service/downloads/downloads.html ;-)

Unsere ersten drei großen Informationsveranstaltungen liegen bereits hinter uns. Sollten Interesse an einer Teilnahme und/oder noch offene Fragen haben, wenden Sie sich gerne an uns, damit wir Ihre Anliegen bearbeiten können. 

Kurz vor der Fahrt zum Kirchentag nach Berlin und Wittenberg werden wir noch einen Informationsabend anbieten um die letzten Fragen zu klären und um noch wichtige Informationen weiter geben zu können.

Wir freuen uns auf eine gemeinsame Zeit in Berlin und Wittenberg,

die Kirchentagsbeauftragten

Pastorin Wiebke Ahlfs und Diakon Björn Hattenbach, Jugendwerk Altholstein

Hier findet Ihr das Einladungsschreiben für die Infoabende ...

Hier findet Ihr den Standartanmeldebogen des Jugendwerkes ...

Hier findet Ihr den Kirchentagsflyer mit Anmeldebogen ...


Wir haben eine FSJ - Stelle zu vergeben ab 01. September 2017

Gesucht wird ein_e FSJler_in

Anforderungsprofil:

Du bist mindestens 18 Jahre alt

Führerschein: Mindestens Klasse B, gerne zusätzlich BE (Klasse 3)

Fähigkeiten/ Interessen:

  • Erfahrung in der evangelischen Jugendarbeit sind wünschenswert (JuLeiCa)
  • Fähigkeit, eigenständig aber auch im Team zu arbeiten
  • Spaß daran, Seminare zu unterstützen und mit durchzuführen (z.B. JuLeiCa-Kurse)
  • Fit in Internetkommunikation & in Office-Anwendungen
  • Bereitschaft, auch zu ungewöhnlichen Zeiten tätig zu werden (z.B. Wochenenden & abends)
  • Lust, Jugendliche in ihrem Engagement zu unterstützen und das Projekt JiMs alkoholfreie Cocktailbar nach vorne zu bringen.

wir bieten:

  • Ein abwechslungsreiches und interessantes Tätigkeitsfeld
  • Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Mitarbeit in einem engagierten Team
  • Zahlung eines Taschengeldes und eines Verpflegungskostenzuschusses
  • Möglichkeit zur Übernahme von Verantwortung
  • Betreuung des FSJ durch das Diakonische Werk Schleswig - Holstein

Was ist ein FSJ?!

Das Freiwillige Soziale Jahr bietet die Möglichkeit, für maximal 18 Monate in einer sozialen Einrichtung mitzuarbeiten und somit Menschen zu helfen und selbst wertvolle Erfahrungen zu sammeln. Durch die Arbeit in einer sozialen Einrichtung (Jugendwerken, Kindergarten, Pflegeheim, Behindertenwerkstatt, Krankenhaus, u.a.) gewinnt man erste Einblicke in das Berufsleben und sammelt wichtige persönliche Erfahrungen. Neben der täglichen Arbeit in den Einrichtungen finden verpflichtende Seminare statt, in denen sich die Freiwilligen über ihre Arbeit austauschen und sich mit Themen aus unterschiedlichen Bereichen beschäftigen. Die Seminare können allgemeine, gesellschafts-, einrichtungs- oder arbeitsfachspezifische Themen beinhalten. Hinzu kommen erlebnis- und freizeitpädagogische Aktionen und Ausflüge, die den Horizont erweitern. Dabei ist auch Raum für Kreativität und eigenes Engagement.

Wenn Du Interesse an der Stelle haben oder noch Fragen zur Stelle hast, dann wende Dich vertrauensvoll an uns. Unsere Kontakdaten sind auf dieser Hompepage veröffentlicht. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit mit dem bisherigen FSJler zu sprechen.

Wir freuen uns auf Dich!

Dein Team im Jugendwerk Altholstein

- Hier gehts zum Ausschreibungsplakat -

Achtung! Bewerbungsfrist endet am 23. April 2017! Achtung!

 

 

Und was sagt der derzeitige FSJler dazu?!

„Gut 6 Monate bin ich nun schon der FSJler vom Jugendwerk. In dieser Zeit gab es mannigfaltige Tätigkeiten, die mal mehr und mal weniger Spaß gemacht haben. Vom Vorbereiten und Durchführen von Seminaren und Aktionen wie Konfi- und Kindertagen oder JuLeiCa-Kursen, Verwaltung des Verleihs von Materialen und dem Bus, JiMs Bar Betreuung bis hin zu Einkaufen, Kopieren und Flyer Design ist wirklich ein buntes Aufgabenfeld geboten. Auch das Tragen und der Transport von Material bleibt nicht aus, wird aber stets freundlich gedankt.
Dabei ist ein selbstständiges Arbeiten verlangt, aber das Team steht gerne mit Rat und Antworten zu Fragen zur Verfügung. Auch Verantwortungsvolle Aufgaben werden einem übertragen.
Aber nicht nur die Aufgaben machen mein FSJ zu einer Bereicherung, auch das Kennenlernen verschiedenster Menschen und das Sammeln von Erfahrungen in Dingen, von denen ich noch nicht so viel wusste (z.B. Kochen für größere Gruppen), zeichnen diese FSJ-Stelle aus.
Das Jugendwerk war mir schon vor dem FSJ bekannt durch ehrenamtliche Tätigkeiten, aber das Team lernt man doch deutlich näher kennen als zuvor.
Alles im Allen bin ich mehr als zufrieden mit meinem FSJ im Jugendwerk und behaupte für mich, die beste Wahl gemacht zu haben.“

-Bjarne Müller-


Passionszeit

1) Was ist die Passionszeit eigentlich? 

Als Passionszeit (evang.) bzw. Österliche Bußzeit (kath.) bezeichnet man im christlichen Kirchenjahr die Zeit zwischen Aschermittwoch und Karsamstag. Sie umfasst 40 Tage, was der Fastenzeit Jesu in der Wüste entspricht. Sie erinnert an die Leidenszeit Jesu, die gemäß biblischer Überlieferung zur Hinrichtung am Kreuz führte. Diesem zentralen Ereignis der Passionszeit gedenken Christen an Karfreitag. Ab dem Ostermorgen beginnt dann die Osterzeit. Ostern erinnert an die Auferstehung Jesu.

2) Passionszeit = Fastenzeit?

In der heutigen Zeit, wird sie auch als Fastenzeit beschrieben. Die in 40 Einheiten zu teilende Zeitspanne kommt in der Bibel mehrfach vor: 40 Jahre wandern die Israeliten durch die Wüste (Ex 16,35), 40 Tage begegnet Moses Gott auf dem Sinai (Ex 24,18), 40 Tage wandert Elias zum Berg Horeb (1 Kön 19,8), 40 Tage fastet Jesus in der Wüste (Mt 4,2; Lk 4,2) und 40 Tage nach der Auferstehung (= Ostern) feiert die Kirche Christi Himmelfahrt (Apg 1,3).

Schon im 2. Jahrhundert bereitete man sich durch zweitägiges Fasten auf Ostersonntag vor, im 3. Jahrhundert wurde die Fastenzeit auf die Karwoche ausgedehnt. Das Konzil von Nicäa legte das Osterfest auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond fest. Ostern ist damit ein beweglicher Festtermin, der auf die Zeit zwischen den 22. März und den 25. April (Ostergrenzen) fallen kann. Der Termin der Fastenzeit ist "beweglich" und definiert sich im Verhältnis zu Ostern durch die Länge der Fastenzeit.

Die Fastenzeit gilt als gebundene Zeit, denn in dieser Zeit waren die Christen an Verpflichtungen gebunden: Die Pflicht zum Fasten, d.h. zum Verzicht auf Alkohol, Fleisch, Milchprodukte (= Laktizinien) und Eier, Mitfeier der Karwoche und der österlichen Gottesdienste, Teilnahme an der Osterbeichte. Im Mittelalter waren die Fastenregeln sehr streng: man durfte nichts essen außer 3 Bissen Brot und 3 Schluck Bier oder Wasser. Erst 1486 erlaubte Papst Innozenz VIII. auch Milchprodukte in der Fastenzeit. Heute sind nur noch der Aschermittwoch und Karfreitag - nach der katholischen Lehre - strenge Fastentage, an denen nur eine, fleischlose Mahlzeit erlaubt ist.

3) Was ist Fasten?

Fasten ist ein in vielen Religionen geübter Brauch einer zeitlich beschränkten Enthaltung oder Einschränkung vom Essen.

Was heute als westliches Diätfasten modern ist, die völlige oder teilweise Enthaltung von Essen und Trinken, hat von Alters her einen religiösen Hintergrund: Körper und Geist sollen gereinigt werden werden für die Begegnung mit Gott.

Jesus lehnte das gesetzliche und demonstrative Fasten ab, er selbst zog sich für vierzig Tage zum Fasten und zur Vorbereitung auf seine Mission in die Wüste zurück. In seiner Nachfolge haben die Kirchen eine Zeit der Einkehr und Besinnung vor den großen Christfesten Weihnachten und Ostern eingeführt: Die vierwöchige Adventszeit und die vierzigtägige Passionszeit laden ein, innezuhalten und das eigene Leben zu bedenken.

Wer dabei freiwillig auf Alkohol, Süßigkeiten oder Fleisch verzichtet, auf schädliche Gewohnheiten oder Dinge, von denen er abhängig ist, setzt sich der Wüste seiner eigenen Schwächen aus. Dabei kann er/sie die Erfahrung einer neuen Freiheit machen, mehr Lebensqualität gewinnen und die Frage nach Gott neu stellen.

In der evangelischen Kirche war das Fasten lange in Vergessenheit geraten, bis 1983 die Aktion "Sieben Wochen ohne" ins Leben gerufen wurde, die solche Selbstverpflichtungen mit meditativem und motivierendem Material begleitet.

4) Was sagt denn Martin Luther dazu?

Martin Luther sprach sich gegen eine Fastenzeit aus, da er auch im Fasten die Gefahr sah, mit seinem Handeln Gott zu gefallen: "Kein Christ ist zu den Werken, die Gott nicht geboten hat, verpflichtet. Er darf also zu jeder Zeit jegliche Speise essen." Der Protestantismus stellte vielmehr die Erinnerung an die Leiden Christi ins Zentrum der Passionszeit. In dieser Tradition stehen die vielerorts stattfindenden Passionsandachten.

5) Hat diese Zeit auch eine andere Bedeutung in der Kirche?

Die Zeit vor Ostern war in der Alten Kirche aber nicht nur eine Fastenzeit, sondern auch eine wichtige Zeit für die Taufbewerber, die damals nur einmal im Jahr, nämlich in der Osternacht, getauft wurden. Sie erhielten während der "vierzig Tage" (Quadragesima) sogar einen neuen Titel und wurden "Photizomenoi" genannt, das heißt auf Griechisch "die erleuchtet werden". In dieser Zeit intensivierter Taufvorbereitung wurden sie eingeführt in das Mysterium von Tod und Auferstehung.

6) Die sechs Sonntage der Passionszeit

Die sechs Sonntage in der Passionszeit haben ihre Namen von den Anfängen der lateinischen Introituspsalmen:

  • Invocavit
  • Reminiscere
  • Oculi
  • Laetare
  • Judica
  • Palmarum 

Der Merkspruch lautet: In rechter Ordnung lerne Jesu Passion. (Invocavit - Reminiscere - Oculi - Laetare - Judica - Palmarum)

7) Und wie halten wir es heute mit der Passionszeit?

Seit rund 25 Jahren verbinden Protestanten diese geistliche Praxis auch wieder mit einer körperlichen: dem Verzicht auf liebgewonnene Gewohnheiten wie gut essen, rauchen, Alkohol trinken oder Fernsehen schauen.

Kennzeichen für diese Entwicklung ist die Fastenaktion "7 Wochen Ohne" der Evangelischen Kirche, die im Frühjahr 2003 ihr 20-jähriges Jubiläum feiert. Inzwischen nehmen jedes Jahr mehrere Millionen Menschen an dieser Aktion teil, die sich aus einer Stammtischidee des Hamburger Pressepastors Hinrich Westphal entwickelte.

Viele evangelische und katholische Christen beteiligen sich heute an der Aktion
"Sieben Wochen ohne".

Quellen:
http://nkb.nordkirche.de/glaube/kirchenabc/abc.search/one.abc/index.html?entry=page.abc.142
(Zugriff: 23.11.2012; 14:00 Uhr)